Wer ist Manolo Oliva?

Geboren wurde Manolo Oliva 1965 in Jerez de la Frontera, im Herzen Andalusiens.
Seine Ausbildung als Reiter hat er in den Weiten Andalusiens, bei den besten Pferdemännern Spaniens in den verschiedenen Disziplinen der Doma Vaquera, der Doma Classia und der Alta Escuela genossen.
Seit über 10 Jahren ist Manolo Oliva in Deutschland, Österreich und in der Schweiz einer der gefragtesten Reitlehrer und Pferdetrainer in diesem Bereich. Er versteht es wie kaum ein anderer, seine Reitschülerinnen und Reitschülern unabhängig von ihrem reiterlichen Können vorurteilsfrei abzuholen und zu fördern. Es ist dieses ganz spezielle Wissen, die Liebe zu den Pferden und vor allem die Passion zur Reiterei, die Manolo vermittelt und dabei Reiter und Pferd zu ungeahnten Ergebnissen führt.
(Manolo Oliva – Leidenschaft Working Equitation)

Buchtipp

Faszination Working Equitation von Manolo Oliva
Faszination Working Equitation
von Manolo Oliva

Kurs mit Manolo Oliva vom 29. Okt. – 02. November 2014

bei Andrea Auer, Widum in Steinbach, Niederbayern
Andrea Auer beschreibt ihre wunderschöne Anlage so:
WIDUM – den ehemaligen Pfarrhof in Niederbayern haben wir zu einer Oase für Pferdefreunde gemacht. Die kleine, feine Reitanlage ist mit ihrem außergewöhnlichen Ambiente der perfekte Ort für die optimale Haltung und Ausbildung unserer Pferde. Gerne sind wir Treffpunkt für alle Pferdebegeisterten und jene, die es noch werden wollen.
Wir verkaufen ausgesuchte PREs und Lusitanos und bieten Unterricht und Beritt nach klassischen Vorbildern sowie Doma Classica, Doma Vaquera und Working Equitation mit unserem Ausbilder Luis Miguel Correa. (Quelle: Widum, Andrea Auer).

An diesem idyllischen Ort verbrachte ich mit Veneroso 5 wunderbare Tage im Kreise pferdebegeisterter Reiter und Reiterinnen.
Veneroso fühlte sich sehr wohl auf einem überdachten Paddock und ich wohnte in einem der 6 Gästezimmer (es gibt 2 Einzel- und 4 Doppelzimmer auf Widum).
Das war nicht nur ein Reitkurs, sondern Urlaub mit dem eigenen Pferd.
Für unser leibliches Wohl sorgte Claudia, Insidern wohl bekannt, die uns mit ihrer Kochkunst verwöhnte. Abend für Abend saßen wir noch lange gemütlich bei einem oder mehreren Glas Wein beisammen, reflektierten den Unterricht, lauschten Manolo’s und Luis‘ Geschichten und hatten sehr viel Spaß.

Der Kurs

Wir waren eine sehr gemischte Gruppe von Teilnehmern: von Masterclass-Reitern bis zu Anfängern, wie Veneroso und ich, war von allen Leistungsklassen jemand dabei.
Manolo ging auf jede von uns ganz individuell ein und holte jede dort ab, wo sie mit ihrem Pferd leistungsmäßig stand. So konnten wir als Zuschauer auch eine Menge lernen und davon träumen, wie es irgendwann vielleicht mal sein wird – man muss ja Visionen haben!
Wir hatten das große Glück, dass Katja Mayer von Katja Mayer Pferdefotographie viele schöne Momente unseres Kurses fotografisch festgehalten hat.

Unser Fokus war:

  • Gebisswechsel von einfach gebrochener Wassertrense auf Kimblewick (Springkandare). Manolo empfahl diesen Wechsel, da Veneroso sich sehr stark gegen die Wassertrense wehrte, immerzu das Maul aufsperrte und mit der Zunge rummachte. In der Tat lief er sofort nach dem Wechsel deutlich ruhiger und zufriedener
  • Schritt verbessern durch vorwärts reiten
  • Anlehnung erarbeiten durch Volten an den (sehr) langen Seiten: Volte – 2, 3 Tritte Schulterherein, Volte
  • Zirkel verkleinern und vergrößern in allen Gangarten
  • Schenkelweichen nach rechts oder links aus durch die Länge der Bahn geritten uvm

Es war für uns beide sehr sehr lehrreich und auch anstrengend, dabei aber immer lustig und locker. Veneroso hat, glaub ich, noch nie so geschwitzt (und auch ich) wie in diesen 30 minütigen Einheiten – höchste Konzentration.
Auch das ‚Manolisch‘ habe ich sehr schnell erfasst und konnte Manolos Erläuterungen sehr gut nachvollziehen. Es waren phantastische lehrreiche Tage und wir konnten uns ein gutes Stück weiterentwickeln in Richtung unseres Zieles: eine harmonische Einheit zu werden!
Was mich nachträglich auch sehr freute: zurück in unserem Stall bemerkten einige Reitkolleginnen, dass Veneroso und ich uns deutlich verbessert haben.